21 Sterne,
leuchten aus der Ferne.
Beendet ist ihr Weg,
den niemand mehr geht.
Aufgerissene Augen,
den Tod so nah.
Qualvolles ersticken,
Körper, die erdrücken,
Augen, weit aufgerissen,
verzweifeltes Schreien,
stummes Weinen,
die Liebsten vermissen.
Ein letzter Blick,
weit weg,
entronnen der Qual,
sie haben keine Wahl
21 Sterne
Leuchten aus der Ferne.
Beendet ist ihr Weg,
den niemand mehr geht.
Körper geschunden
übersäht von Wunden,
greifbar nahe eine Hand,
und dann die Wand.
Tausende um dich herum
und dennoch allein.
Unfähig zu sehen, noch zu verstehen,
trampeln auf dich ein.
Allein - im Schmerz
Die Sinne schwinden,
hört es auf zu schlagen,
das Herz.
21 Sterne
Leuchten aus der Ferne.
Beendet ist ihr Weg,
den niemand mehr geht.
Ein Fest der Liebe,
ein fröhliches Treiben,
so der Gedanke.
Die Planer, profitgierige Kranke.
Gewonnen hat niemand,
schon gar nicht die Sterne.
Doch aus der Ferne,
sehen wir EUCH
…21 Sterne.
In Gedenken an einundzwanzig Menschen,
die viel zu früh gegangen sind.
©Sybille Buchwald
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