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Aus der Kategorie „Zum Schmunzeln“ (Gedichte):

Karl-Heinz Fricke

Teures Krankenhauszimmer

Ins Krankenhaus strauchelte ein Mann,
arg schlimm war wirklich der Gute dran.
Plötzlich rutschte er bei glattem Eis,
fiel unglücklich und brach sich den Steiß.

Die Krankenschwester, die war sehr nett,

denn Gustav bekam ein schönes Bett
dicht am Fenster mit Blick zum See.
Leider fühlte er nur Ach und Weh.

Die Schwester dachte, der Mann ist reich,
aber sie wurde belehrt sogleich:
"Mit meinem Geld kann ich nicht prahlen,
kann dieses Zimmer nicht bezahlen !"

Da zog die Schwester die Stirne kraus:
"Dies ist ein privates Krankenhaus.
Haben Sie denn keine Verwandten,
Eltern, Geschwister, Onkel, Tanten ?"


"Ich hab' nur 'ne Schwester, die ist arm,
im Kloster lebt sie, Gott ist ihr Schwarm !"
"Dann ist sie vermählt im Himmelreich

und durchaus nicht ärmlich, sondern reich !"

"Wunderbar", sagte Gustav sodann,
"nun überhaupt nichts schiefgehen kann.
Dann haben sie viel Geld auf Lager,
die Rechnung geht an meinen Schwager !"

Karl-Heinz Fricke  29.7.2010





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Das Gedicht wurde auf Wunsch von Karl-Heinz Fricke auf e-Stories.de aufgenommen - Vielen Dank!
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.07.2010. - Infos zum Urheberrecht


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eMail: karlhf28hotmail.com
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