Immer noch denkst du an ihn,
an eure schöne Zeit.
Ein Lebenstraum ist jäh zerplatzt,
ihr ward noch nicht bereit
Immer noch kommt Post zu dir
auf der sein Name steht;
dann musst du weinen, hemmungslos,
- sein Bild vor dir entsteht.
Immer noch kannst du sie fühl´n,
die Wärme seiner Haut.
Du spürst noch seinen Arm um dich,
den Blick, der dir vertraut.
Immer noch sitzt du allein
am Tisch und wünscht dir sehr,
es fing´ noch mal von vorne an
und er wär´ wieder hier.
Immer noch zerbrichst du dir
den Kopf an vielen Fragen.
Warum ist alles nur gescheh´n ?
Doch keiner kann´s dir sagen.
Immer noch verwünscht du leis´
den Tag , der neu beginnt,
weil deine Sehnsucht keiner stillt,
die Einsamkeit gewinnt.
Immer noch kannst du nicht geh´n
ans Grab, in dem er ruht.
Du solltest weinen, toben , schrei´n,
Ich weiß, es tät dir gut.
Immer noch bin ich bei dir,
auch wenn du mich verletzt.
Ich werde dir zu Seite stehn,
ich weiß, du brauchst mich jetzt.
© Rebecca Wolf ( G. Spardennings)
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